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Neue Website – statisch gebaut. Und wann ein Redaktionssystem die bessere Wahl ist.

Unsere Website läuft jetzt ohne WordPress, Plugins und Datenbank. Das passt zu uns – aber nicht zu jedem. Für wen eine statische Seite taugt und wer mit einem Redaktionssystem besser fährt.

Zwei schematische Browserfenster nebeneinander – links eine statische Website mit Kacheln, rechts ein Redaktionssystem mit Editor und Veröffentlichen-Knopf

Über zehn Jahre lief unsere Website auf WordPress. Das war nie falsch – WordPress läuft auf rund vier von zehn Websites weltweit, und das aus gutem Grund. Für unsere eigene Seite haben wir uns trotzdem für einen anderen Weg entschieden. Warum, und warum das keine Empfehlung für alle ist, erklären wir hier.

Was wir gebaut haben

Die neue Seite ist statisch: fertige HTML-Dateien, die ein Server nur noch ausliefert. Kein Anmeldebereich, kein PHP, keine Datenbank. Die Texte liegen in einfachen Textdateien, aus denen die Seite bei jeder Änderung neu erzeugt wird.

Für uns hat das drei Vorteile:

  • Weniger Angriffsfläche. Wo kein Login ist, kann niemand einbrechen. Plugin-Updates, die am Wochenende nach Aufmerksamkeit rufen, gibt es nicht mehr.
  • Tempo. Nichts wird beim Aufruf erst zusammengebaut.
  • Ein Baustein, einmal gebaut. Vorher wich jede Unterseite ein wenig von der nächsten ab. Jetzt sieht jeder Kopf, jede Kachel, jeder Abstand überall gleich aus.

Die neue Website der ub.unitel GmbH auf Notebook, Tablet und Smartphone

Dieselbe Seite auf Notebook, Tablet und Smartphone – ein Baustein, einmal gebaut.

Was das kostet

Ehrlich gesagt: Bequemlichkeit beim Ändern. Wer bei uns einen Satz ändern will, öffnet eine Datei, ändert den Satz und speichert – das ist einfach, aber es ist kein Knopf „Bearbeiten” auf der Seite, und es gibt keine Vorschau im Browser, bevor man weiß, was man tut. Für ein Softwarehaus, das ohnehin täglich mit solchen Werkzeugen arbeitet, ist das kein Hindernis. Für ein Sekretariat, das dreimal die Woche eine Meldung einstellt, schon.

Für wen was passt

Statische Seite – wenn die Inhalte sich selten ändern und Sicherheit, Tempo und geringer Wartungsaufwand im Vordergrund stehen. Typisch: Handwerksbetriebe, Dienstleister, Produktionsunternehmen, bei denen die Website vor allem erklärt, was man tut, und wie man Kontakt aufnimmt. Alle paar Wochen ein Text, ein neues Projekt, eine Stellenanzeige – das geht gut.

Redaktionssystem (CMS) wie WordPress oder TYPO3 – wenn mehrere Leute Inhalte pflegen, oft und ohne technische Hilfe. Typisch: Gemeinden und Verwaltungen, Vereine, Schulen, Verbände, Firmen mit Aktuelles-Bereich, Veranstaltungskalender oder vielen Formularen. Dort ist das Bearbeiten direkt im Browser, mit Rechten für verschiedene Redakteure, genau das, was gebraucht wird. Der Preis dafür sind regelmäßige Updates und jemand, der sie im Blick behält – aber das ist Routine, keine Hexerei.

Dazwischen gibt es Mischformen: eine statische Seite mit einem Redaktionsbereich für Beiträge, oder ein CMS, das die fertige Seite statisch ausliefert. Welche Variante passt, hängt weniger von der Technik ab als von der Frage, wer die Seite wie oft anfassen wird.

Was wir daraus mitnehmen

Die beste Website ist die, die auch in drei Jahren noch gepflegt wird. Wenn Sie vor der Entscheidung stehen – neue Seite, Baukasten ablösen, CMS behalten oder nicht –, sprechen Sie uns an. Wir bauen beides und sagen Ihnen vorher, welches zu Ihnen passt.

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